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Beeindruckendes Blasmusikfest in Wien |
Gestern |
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Ein Ausrufezeichen für die lebendige Tradition der Blasmusik: Das war das 44. Österreichische Blasmusikfest, bei dem am 5. September über 900 Musikerinnen und Musiker aus ganz Österreich, Südtirol und Deutschland die Bundeshauptstadt Wien in eine gigantische Freiluftbühne verwandelten. Südtirol war in diesem Jahr mit der Algunder Musikkapelle vertreten. Es war ein Tag, an dem das Herz der Blasmusik mitten im Zentrum der Bundeshauptstadt schlug. Wer durch die Wiener Innenstadt flanierte, erlebte ein ganz besonderes akustisches und optisches Schauspiel. Das 44. Österreichische Blasmusikfest wurde von der Kulturabteilung der Stadt Wien in Kooperation mit dem Wiener Blasmusikverband und dem ÖBV organisiert und durchgeführt. Der Startschuss für das musikalische Großereignis fiel pünktlich um 11 Uhr an neun sorgfältig ausgewählten Schauplätzen in der Wiener Innenstadt. Die Algunder Musikkapelle als Südtiroler Vertretung spielte um 14 Uhr am Stephansplatz auf und hatte damit den wohl prestigeträchtigsten Standplatz zugeteilt bekommen. Die Passanten, darunter tausende Touristen aus aller Welt, applaudierten und zeigten sich auch darüber hinaus begeistert vom Auftritt der Kapellen. Es war ein Fest bei komplett freiem Eintritt – ein Geschenk der Stadt Wien an ihre Besucherinnen und Besucher. Nach einer kurzen Verschnaufpause folgte am Nachmittag die große Musikparade. Ab 16.15 Uhr setzte sich der Zug vom Maria-Theresien-Platz aus in Bewegung. Die Ringstraße war für den regulären Verkehr komplett gesperrt. Vorbei am Parlament und am Burgtheater marschierten die Kapellen zum Rathaus, wo um 17 Uhr zum Abschluss alle Kapellen gemeinsam ein Gemeinschaftskonzert gaben. Für die „Algunder“ war der Auftritt in Wien unter der Leitung von Kapellmeister Christian Laimer und ihrem neuen Stabführer Gerhard Stecher (der dieses Amt nun gemeinsam mit Christian Pinggera ausübt) ein besonderer Höhepunkt im Vereinsjahr und vor allem auch ein herausragendes gesellschaftliches Ereignis. Fotos: Oben und Mitte: David Bohmann; Unten: Algunder Musikkapelle |
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